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Die Republik Äquatorialguinea, allgemein als Äquatorialguinea (spanisch Guinea Ecuatorial, französisch Guinée équatoriale, portugiesisch Guiné Equatorial) bezeichnet, ist ein Staat in Zentralafrika. Der Festlandteil des Staates grenzt im Norden an Kamerun, im Süden und Osten an Gabun und im Westen an den Golf von Guinea.
Der südlichste Teil des Staatsgebietes, die Insel Annobón, liegt 156 Kilometer südlich des Äquators, der Rest nördlich davon. Die staatstragende Bevölkerungsgruppe der ehemaligen spanischen Kolonie sind die Fang, eine marginalisierte Minderheit sind die Bubi. Das Land ist eine Diktatur unter dem seit 1979 regierenden Präsidenten Obiang.
Es kommt regelmäßig zu schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte. Das Land ist besonders in den Küstengebieten reich an Erdölvorkommen. Obwohl das Pro-Kopf-Einkommen dadurch eines der höchsten in Afrika ist, ist der Wohlstand sehr ungleich verteilt: Die Einnahmen aus der Ölförderung kommen nur einer kleinen, politisch einflussreichen Elite zugute, die Armutsquote ist hoch. Neben Äquatorialguinea gibt es in Afrika noch die beiden in Westafrika (südlich Senegals) gelegenen Staaten mit dem Namen „Guinea“: Guinea-Bissau und Guinea.