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Theater & KinosPjazza Teatru RjalDas Royal Opera House, auf Maltesisch auch It-Teatru Rjal genannt, ist ein ehemaliges Opernhaus in der maltesischen Hauptstadt Valletta. Das Gebäude wurde 1866 errichtet und im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Heute wird es als Freilichtbühne genutzt.
Valletta hatte übrigens schon seit 1732 mit dem Teatru Manoel ein eigenes Opernhaus. Als die Oper in Malta Mitte des 19. Jahrhunderts immer beliebter wurde, war klar, dass die 623 Plätze bald nicht mehr ausreichen würden. Deshalb hat man sich dafür entschieden, an der Strada Reale, also der Kingsway bzw. Republic Street im Westen Vallettas, ein neues Opernhaus zu bauen. Den Auftrag bekam der Architekt Edward Middleton Barry, der schon das heutige Royal Opera House in London entworfen hatte.
Salvatore Fenech war der maltesische Architekt, der vor Ort die Bauleitung hatte. Das Projekt hat länger gedauert, weil Barry das Gelände nicht richtig eingeschätzt hat. Er war selbst nie vor Ort und hat deshalb an der nordwestlichen Fassade eine 3 Meter hohe Terrasse mit Treppenaufgängen ergänzt werden müssen.
Am 9. Oktober 1866 wurde das Gebäude nach fünf Jahren Bauzeit mit einer Aufführung der Oper "I puritani" von Vincenzo Bellini feierlich eröffnet. Es gab 1095 Sitz- und 200 Stehplätze, also gut doppelt so viele wie im Teatru Manoel.
Am Abend des 25. Mai 1873 brach im Theater ein Feuer aus, das den Innenraum praktisch völlig zerstörte. Der Wiederaufbau ging sofort los und am 11. Oktober 1877 konnte das Opernhaus wieder eröffnet werden. In der ersten Saison nach der Wiedereröffnung wurden 24 verschiedene Opern gespielt, darunter 19 Aufführungen von Giuseppe Verdis Aida.
In den folgenden Jahrzehnten haben im Royal Opera House jede Menge international bekannte Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne gestanden, zum Beispiel Antonio Scotti, Bidu Sayão und Giulietta Simionato.
Während der Belagerung von Malta im Zweiten Weltkrieg wurde das Royal Opera House am 7. April 1942 ein zweites Mal schwer beschädigt, diesmal durch einen Luftangriff der deutschen Luftwaffe. Die Vorderseite, das Auditorium und das Dach wurden zerstört, aber die Rückseite des Gebäudes auf halber Höhe der Kolonnade war noch intakt. Die verbliebenen Teile wurden etwa zehn Jahre später aus Sicherheitsgründen abgetragen, obwohl man das Gebäude eigentlich hätte retten können, wie der Architekt meinte, der die Arbeiten leitete. Der Rest blieb als Ruine stehen.
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Aktiv / SportSteigerwaldstadionDas Steigerwaldstadion ist ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlagen in der Löbervorstadt im Süden der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, angrenzend an den Südpark. Vor dem Umbau ab 2015 hatte das Stadion ein Fassungsvermögen von 17.500 Zuschauern. -
MuseenZeche Zollverein EssenDie Zeche Zollverein, auch „Eiffelturm des Ruhrgebiets“ genannt, war ein Steinkohlebergwerk in Essen, das von 1851 bis 1986 in Betrieb war. Benannt wurde sie nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein. Heute ist sie ein Architektur- und Industriedenkmal. -
Schulen & KindergärtenBerufskolleg Beckum - SporthallenEuropaschule und Berufskolleg Beckum -
ParksSüdpark MünsterDer Südpark ist eine städtische Grünanlage in der westfälischen Stadt Münster. Er liegt zwischen der Hammer Straße und dem ehemaligen Güterbahnhof, unweit der Kirche St. Joseph. Auf dem Gelände befand sich von 1860 bis 1945 die Kaserne des Westfälischen Train-Bataillons Nr. 7. -
AusflugszieleBurg BlankensteinDie Burg Blankenstein ist eine Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Hattinger Stadtteil Blankenstein. Im 13. Jahrhundert hat Graf Adolf I. von der Mark die Burg gebaut. Zusammen mit der Burg Altena, der Burg Wetter und der Burg Volmarstein war sie eine der vier Hauptburgen der Grafen von der Mark. Von dort aus haben sie Teile ihres Herrschaftsgebiets durch Droste verwalten lassen.
Nach und nach verfiel die Anlage im 16. und 17. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie dann im Stil des Historismus wieder aufgebaut. Die nicht originalgetreuen Ergänzungen wurden aber Ende der 1950er Jahre entfernt.
In der seit 1909 unter Denkmalschutz stehenden Ruine befindet sich heute unter anderem ein Burgrestaurant.
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Aktiv / SportTAGTIX Lasertag MünsterTAGTIX Lasertag Münster eröffnet Anfang März 2026 in der Loddenheide am Höltenweg 33. Die neue Arena wird etwa 1.000 bis 1.500 Quadratmeter groß sein und bis zu 40 Spieler gleichzeitig aufnehmen können. Der Standort wird als „Coming soon“ beworben, ohne dass ein genaues Eröffnungsdatum oder ein offizielles Opening-Event bekannt ist. Die Arena ist Teil des regionalen Netzwerks von TAGTIX, das bereits in Lippstadt und Paderborn tätig ist. -
Aktiv / SportTaktix Lasertag PaderbornTAGTIX Lasertag Paderborn ist eine moderne Indoor-Lasertag-Arena im Herzen von Paderborn, ideal für Geburtstage, Schulklassen, Firmenfeiern, Teambuilding, Vereine und Gruppen. Die Arena bietet spannende Spielmodi, moderne Technik und Platz für bis zu 30 Spieler gleichzeitig. -
Monde und Jahre vergehen, aber schlechter Geschmack bleibt.